Städteplanung in Österreich

Die Städteplanung wird unter der Gemeindeplanung zusammengefasst und nennt sich auch örtliche Raumplanung. Die Betitelung als Gemeinde beinhaltet hier auch die Städte. Die Gemeinden haben einen eigenen Wirkungsbereich. Im Prinzip ist die Städteplanung in Österreich mit der Städteplanung in Deutschland vergleichbar. Die Gemeinden sind nicht an andere Körperschaften verschiedener Gebiete gebunden, müssen sich allerdings der Aufsicht der Landesregierungen unterstellen. Diese können Verordnungen, die die Gemeinde erlassen hat, aufheben oder versagen. Im Rahmen der örtlichen Raumplanung besteht zudem die Pflicht, dass überörtliche Planungsträger mit einbezogen werden müssen, bzw. muss auf deren Festlegungen Rücksicht genommen werden. Im Gegensatz zu Deutschland kann bei der Städteplanung in Österreich keine Rahmengesetzgebung erfolgen, die durch den Bund erlassen wird. Dafür gibt es insgesamt neun Gesetze zur Raumordnung, die im Detail zwar unterschiedlich sind, im Gesamten aber zu ähnlichen Bedingungen für die Raumordnung führen. Als Instrumente für die örtliche Städteplanung werden der Flächenwidmungsplan und der Bebauungsplan hinzu gezogen, außerdem das örtliche Konzept für die Entwicklung.

Auch in Österreich gibt es verschiedene soziale Wohnungsbauprojekte, die ab ungefähr dem 20. Jahrhundert entstanden. Die letzten großen Projekte entstanden in den siebziger Jahren. Hier wurden die Gebäude in Hofform angelegt und es gab in der Regel vier bis sechs Etagen pro Haus. Heute gibt es auch in Wien so genannte Gemeindewohnungen. Aus Linz ist „Solar City“ bekannt, ein ökologisches Bauprojekt, das gemeinnützig angelegt ist. Die soziale Versorgung mit Wohnungen ist in Österreich so angelegt, dass hier ein enger Zusammenhang zwischen der Förderung des Wohnungsbaus und dem Handeln der gemeinnützigen Vereinigungen für den Bau stattfindet. Es gibt mehr als 190 Unternehmen, die sich als gemeinnützige Bauvereinigungen bezeichnen dürfen, davon sind etwas mehr als 100 Wohnungsgenossenschaften. Das größte Unternehmen ist die Sozialbau AG. Übrigens halten sich die Bauvereinigungen an die Forderungen zum Klimaschutz. Das heißt, es werden nur Häuser gebaut, die sich an das Kyoto-Protokoll anpassen lassen.

Es gibt Stoffe, die lassen sich kaum oder nur schwer miteinander mischen und gehen auch nur ungern eine chemische Verbindung ein. Dies sind die Stoffe, die beim Dispergieren miteinander in Verbindung gebracht werden. Es erfolgt ein Verteilen von zwei Stoffen, wobei der eine Stoff sich in der dispersen Phase, der andere in der kontinuierlichen Phase befindet. Meist wird das Dispergieren in der Industrie eingesetzt, wenn Suspensionen oder Emulsionen hergestellt werden sollen. Beides sind flüssige Gemische oder Gemische mit flüssigen Phasen.